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Europäische Kommission verkündet neuen Preis für die Vermittlung von EU-Wissen an Schulen

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Die Europäische Kommission hat am 06.11.2019 einen neuen EU-weiten Wettbewerb für die Vermittlung von EU-Wissen an Schulen ausgeschrieben. Für einen hervorragenden Unterricht an Sekundarschulen über die Europäische Union soll der Jan-Amos-Comenius-Preis Schulen auszeichnen, die ihren Schüler/innen auf besondere Weise Grundlagenwissen über die Europäische Union vermitteln; dabei sollen innovative Lehrmethoden, die die Schüler/innen bei der Wissensvermittlung aktiv mit einbeziehen, zur Anwendung kommen. Mit der Preisverleihung soll EU-weit die Bildungsarbeit in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten mehr sichtbar und anerkannt werden.

Der Wettbewerb findet in jedem EU-Mitgliedstaat statt und es steht ein Preisgeld in Höhe von 8.000,- € zur Verfügung. Der Wettbewerb richtet sich ausschließlich an Sekundarschulen, Bewerbungsfrist ist der 6. Februar 2019, 17.00 Uhr MEZ. Die Preisverleihung findet im Mai 2020 statt (wo, steht noch nicht fest).

Hintergrund:

Der Wettbewerb geht auf eine Idee des Europäischen Parlaments zurück. Anlässlich der Verkündung sagte der für Bildung, Kultur, Jugend und Sport zuständige EU-Kommissar Tibor Navracsics: "Wir müssen dafür sorgen, dass die Bürger die Europäische Union besser kennen und verstehen. Die Wissensvermittlung in der Schule ist dabei von besonderer Bedeutung. Schulen können jungen Menschen dabei helfen, zu aktiven und informierten europäischen Bürgern heranzuwachsen, die sich an demokratischen Prozessen beteiligen und damit die Zukunft der EU mitgestalten. Ich freue mich, dass dieser neue Preis die Arbeit der Schulen sichtbar macht, die ihre Schüler besonders gut über die Europäische Union aufklären und damit in beispielhafter Weise ihr Gefühl der Zugehörigkeit zur Union stärken."

Quelle und weitere Informationen:

  • EU-Aktuell vom 06.11.2019
  • Education and Training