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Flash-Eurobarometer-Umfrage in den Nicht-Euro-Staaten zeigt positive Einstellung zur einheitlichen Währung

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Im Rahmen einer Flash-Eurobarometer-Umfrage in den EU-Mitgliedstaaten, die noch nicht den Euro eingeführt haben, sind 56 Prozent der Befragten der Meinung, dass die gemeinsame Währung sich positiv in den EU-Mitgliedstaaten auswirkt, die den Euro bereits als Währung haben (zur Zeit 19 EU-Mitgliedstaaten). Die Umfrage wurde in den Nicht-Euro-Staaten Bulgarien, Kroatien, Tschechien, Ungarn, Polen, Rumänien und Schweden durchgeführt, die sich rechtlich zur Einführung des Euro verpflichtet haben; bei der letzten Umfrage in 2016 waren erst 52 Prozent der Befragten der Ansicht, dass sich der Euro positiv in den jetzigen Euro-Staaten auswirkt.

Insgesamt 55 Prozent der befragten Bürger/innen in den sieben Nicht-Euro-Staaten haben den Wunsch, dass der Euro so schnell wie möglich oder nach einiger Zeit zu ihrer Währung wird; so spät wie möglich oder gar keine Einführung befürworten 42 Prozent. In den Ländern Ungarn (66 Prozent), Rumänien (81 Prozent) und Kroatien (49 Prozent) befürwortet eine deutliche Mehrheit die Einführung des Euro.

Zweidrittel der Befragten (77 Prozent) haben bereits Euro-Banknoten und Euro-Münzen verwendet, 49 Prozent fühlen sich gut über die einheitliche Währung informiert und 81 Prozent sind der Ansicht, dass sie es persönlich schaffen würden, sich an die Ablösung der nationalen Währung durch den Euro zu gewöhnen.

Die im Dezember 2018 veröffentliche Euro-Barometer-Umfrage in den 19 Euro-Staaten hat ergeben, dass 75 Prozent der Bürger/innen im Euroraum dem Euro gegenüber positiv eingestellt sind, dies ist der höchste Stand seit Einführung der einheitlichen Währung (1999 bzw. 2002).

Quelle und weitere Informationen:

  • EU-Aktuell vom 07. Juni 2019