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Europäische Kommission richtet zur Beratung von Städten die Europäische Plattform für Investitionsberatung ein

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Die Europäische Kommission hat gemeinsam mit der Europäischen Investitionsbank im November 2017 einen neuen Beratungsdienst zur Unterstützung der Städte bei der Investitionsplanung eingerichtet. Das Ziel von "Urban Investment Support" (URBIS) ist, die Städte bei der Planung ihrer Stadtentwicklungsstrategien und der notwendigen Finanzierung von Stadtentwicklungsprojekten zu unterstützen. Hintergrund ist die Erkenntnis, dass kommunale Einzelprojekte in den Bereichen soziale Eingliederung, Stadterneuerung oder Energieeffizienz schwer zu realisieren sind, bzw. die Beschaffung von Finanzmitteln für integrierte Stadtentwicklungsprogramme nur schwer gelingt. URBIS bietet daher ein ganzheitliches Konzept an, und beginnt mit der Unterstützung bei der Konzeption und Planung, geht über die Umsetzung der Investitionsstrategien und reicht bis zu einer maßgeschneiderten technischen und finanziellen Beratung einschließlich der Vermittlung von innovativen Finanzierungsmöglichkeiten.

Zur Umsetzung der ganzheitlichen Beratung werden Experten aus verschiedenen Beratungs- und Projektdiensten der Europäischen Investitionsbank (EIB) zusammengerufen. Soweit erforderlich werden zusätzlich Experten dazugebeten, die die Kommunen beraten, wie sie vorhandene EU-Fördermittel mit nationalen Finanzmitteln kombinieren können.

Der Beratungsdienst steht allen Städten, unabhängig von ihrer Einwohnerzahl offen, er kann über folgenden link (request form) angefragt werden: http://eiah.eib.org/find-support/urbis-request-form.htm

Anlässlich der Erläuterung des neuen Beratungsdienstes sagte der Vizepräsident der Europäischen Kommission, Maros Sefcovic, zuständig für die Energieunion: "Die politischen Entscheidungsträger vor Ort wollen konkrete Maßnahmen ergreifen, damit sich ihre Kommunen zu intelligenteren, nachhaltigeren Städten entwickeln. URBIS erleichtert ihnen den Zugang zu Investitionen, die sie für die Verwirklichung solcher Vorhaben benötigen - durch maßgeschneiderte Beratung und die Hebelung vorhandener Mittel und Vermögenswerte. Es geht darum, das Potenzial der städtischen Innovation freizusetzen, so weit wie möglich auszuschöpfen und diese Dynamik auf ganz Europa auszudehnen."

Quelle und weitere Informationen:

  • Europa News des deutschen Städtetages Nr. 1/2018