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Welttag der humanitären Hilfe: Europäische Kommission verurteilt Gewalt gegen Unschuldige

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Am 19. August 2017 war Welttag der humanitären Hilfe; die Europäische Kommission mahnte mit der Hohen Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini und dem für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement zuständigen EU-Kommissar Christos Stylianides zur Einhaltung des humanitären Völkerrechts. In einer gemeinsamen Erklärung machten sie ihre Entschlossenheit deutlich, Anschläge auf humanitäre Helfer nicht als Normalität zu akzeptieren. Der Welttag der humanitären Hilfe gelte den tausenden Helfern, die ihr Leben riskierten, um Opfern von Kriegen und Naturkatastrophen in der ganzen Welt zu helfen.

In ihrer Erklärung erinnerten beide Politiker daran, dass "leider in den letzten zwanzig Jahren mehr als 4.000 humanitäre Helfer Opfer von Anschlägen geworden sind. Mehr als ein Drittel davon kamen dabei ums Leben. Diese unsinnigen Anschläge sind eine schwerwiegende Verletzung des humanitären Völkerrechts. Wir werden uns durch diese Anschläge nicht davon abbringen lassen, uns weiter für diejenigen einzusetzen, die Hilfe benötigen."

Mogherini und Stylianides machten deutlich, dass sich die EU weiterhin für die Förderung des globalen Verständnisses und der Einhaltung des humanitären Völkerrechts und der humanitären Grundsätze einsetzen werde. "In lang andauernden Konflikten, in denen das Kriegsvölkerrecht ignoriert und mit Füßen getreten wird, ist es nie leicht, aber immer unverzichtbar, Hilfe zu leisten. Humanitäre Helfer sollten in der Lage sein, ungehindert zu arbeiten, um denen zu helfen, die am dringendsten Hilfe benötigen", so beide Politiker weiter.

Quelle und weitere Informationen:

  • EU-Aktuell vom 19.08.2017