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Tag des europäischen Notrufs - Europäische Kommission informiert über neue Technologien

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Am Tag des europäischen Notrufs 112 hat die Europäische Kommission einen Bericht über Fortschritte bei der Lokalisierung von Anrufern der europaweit gültigen und kostenlosen Notrufnummer vorgestellt. Wenn Hilfesuchende nicht mehr in der Lage sind, sich zu melden und ihren Standort anzugeben, gibt es das Projekt HELP 112. Es basiert auf dem globalen Satellitennavigationssystem Galileo und wurde bereits in den EU-Mitgliedstaaten Litauen, Italien, Großbritannien und in Teilen von Österreich getestet; HELP 112 verbessert die Lokalisierung des Anrufers.

Der Vize-Präsident der Europäischen Kommission und zuständiger Kommissar für den Digitalen Binnenmarkt, Andrus Ansip, begrüßte die Ergebnisse als "einen wichtigen Schritt, der Menschen in Not hilft und zeigt, wie digitale Technologien unser Leben sicherer machen können".

Die für den Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU zuständige EU-Kommissarin, Elzbieta Bienkowska, ergänzte: "Die Satellitennavigation ist entscheidend für die genaue Lokalisierung des 112 Anrufers und die Rettung von Leben. Galileo, Europas eigenes Satellitensystem kann eine noch genauere Lokalisierung von Anrufern ermöglichen. Die Einführung von Galileos ersten Diensten und den ersten Galileo-Smartphones, die auf dem Markt erhältlich sind, zeigt, wie die Weltraumdaten einen Unterschied im täglichen Leben der EU-Bürger ausmachen."

Hintergrund/Erläuterung:

Am 29. Juli 1991 wurde der Euronotruf freigeschaltet. Die Auswahl der 112 als Notrufnummer geht zurück auf eine Empfehlung der Europäischen Konferenz der Verwaltungen für Post- und Fernmeldewesen (CEPT) von 1976. Seit 2011 gibt es zudem das neue blau-gelbe Logo "Notruf 112 europaweit" für den Euronotruf. Seit 2012 findet sich dieses Logo auch auf Fahrzeugen der Feuerwehren und Rettungsdienste.

Quelle und weitere Informationen:

  • EU-Aktuell vom 10.02.2017