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Internationaler Frauentag: Europäische Kommission ruft zu mehr Gleichberechtigung in Europa und in der Welt auf

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Am 08. März wird jedes Jahr der Internationale Frauentag begangen. In diesem Jahr haben mehrere EU-Kommissare in einer gemeinsame Erklärung zu mehr Gleichstellung von Frauen und Männern innerhalb der EU und weltweit aufgerufen: in der Erklärung heißt es u.a.: "Heute würdigen wir die Frauen. Wir würdigen ihre Rolle in der Gesellschaft, bei der Arbeit, in unseren Familien und unserem Leben. Wir erinnern auch an ihr Leid, die Härten und die Ungerechtigkeit, die heute für viele noch Realität sind. Zweifellos dürfen wir Geschlechtergerechtigkeit nicht nur heute, am Internationalen Frauentag, in den Mittelpunkt stellen; wir müssen es jeden Tag tun".

Weiter heißt es: "Es ist wichtig, dass wir uns weiter bemühen, Gleichheit von Männern und Frauen in die ganze Bandbreite unserer vielfältigen politischen Maßnahmen einzubinden, in allen unseren Mitgliedstaaten und in allen Ländern, mit denen wir zusammenarbeiten. Die Europäische Union bekämpft unermüdlich Sexismus, Diskriminierung, geschlechterbedingte Gewalt und Ungleichheit. Mit neuen Rechtsvorschriften der EU werden Opferrechte gesichert, Menschenhandel bekämpft und Gleichbehandlung gefördert. Die Kommission hat soeben einen Vorschlag für die Ratifizierung der Konvention von Istanbul zur Bekämpfung von Frauen vorgelegt, ein klares Signal, dass es nun Zeit ist, gemeinsam noch wirkungsvoller zu handeln.

In derselben Erklärung riefen die Kommissionsmitglieder auch zu mehr Geschlechtergerechtigkeit in der Welt auf: "Die Europäische Union setzt sich auch dafür ein, die neue Agenda 2030 der Vereinten Nationen und deren Ziele für nachhaltige Entwicklung zu fördern, was auch die nachdrückliche Verpflichtung umfasst, für Geschlechtergerechtigkeit einzutreten und Frauen und Mädchen auf der ganzen Welt zur Teilhabe zu verhelfen. In humanitären Notsituationen, auch in der aktuellen Flüchtlingskrise, will die Europäische Union sicherstellen, dass ihre humanitäre Hilfe zu Lösungen für geschlechterspezifische Fragen beiträgt. Wir leiten Schritte ein, Frauen stark zu machen, für ihre Rechte einzutreten und alle Formen von Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu bekämpfen, insbesondere Menschenhandel, Genitalverstümmelung und frühe Zwangsheirat. Frauen als wichtige Akteure und treibende Kräfte für nachhaltige Entwicklung und nachhaltigen Frieden müssen eine zentrale Rolle in einer Welt spielen, die von Konflikten und Ungleichheit so hart getroffen wird".

Quelle und weitere Informationen:

  • EU-Aktuell vom 08.03.2016