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EU-Kommission begrüßt internationale Einigung auf CO2-Grenzwerte für Flugzeuge

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Die Internationale Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) hat erstmals CO2-Grenzwerte für Flugzeuge festgelegt

Der ICAO-Ausschuss für Luftfahrt und Umweltschutz (CAEP) hat sich im kanadischen Montreal auf einen CO2-Standard geeinigt, der für mehr Treibstoffeffizienz bei der Zertifizierung von Flugzeugen sorgen wird. Die EU-Kommission begrüßte die Einigung im ICAO-Ausschuss für Luftfahrt und Umweltschutz.  Violeta Bulc, EU-Kommissarin für Verkehr: "Diese Vereinbarung ist ein wichtiger Schritt, um die Emissionen im Luftverkehr zu senken. Eine ehrgeizige Klimapolitik ist ein integraler Bestandteil des Plans der Kommission, eine Energieunion zu schaffen und eine Priorität der neuen EU-Luftfahrtstrategie." Die Europäische Union habe eine zentrale Rolle in den Verhandlungen gespielt, ebenso wie sie es bereits bei der Internationalen Klimakonferenz COP21 in Paris getan habe.

Der Umfang und der Zeitpunkt für die Anwendung der neuen Grenzwerte hängen vom Gewicht der Flugzeuge ab und davon, ob es sich um eine neuen Flugzeugtyp handelt oder ob sich das Flugzeug bereits in der Produktion befindet. Für große neue Flugzeugtypen wurde ein sehr ehrgeiziger Standard vereinbart, um Anreize für eine größere Kraftstoffeffizienz künftiger Flugzeugflotten zu schaffen. Für solche Flugzeugtypen soll die Norm ab 2020 gelten. Bis 2028 müssen auch die bestehenden Flugzeugtypen den neuen Standard einhalten. Im Zeitraum bis 2040 könnte der CO2-Standard helfen, bis zu 650 Millionen Tonnen CO2 einzusparen.

Mit dieser Vereinbarung werden sechsjährige internationale Verhandlungen abgeschlossen. Im September wird es in die 39. ICAO-Versammlung eingebracht und voraussichtlich formell vom ICAO-Rat im Frühjahr 2017 verabschiedet.

Quelle und weitere Informationen:

  • International civil aviation organization
  • EU-Luftfahrtstrategie
  • Energieunion