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EU unterstützt 263 Verkehrsprojekte mit Rekordinvestition in Höhe von 12,7 Milliarden Euro - Deutschland erhält bis 2020 1,7 Milliarden Euro

Europa |

Die größte Investition, die die Europäische Union jemals in Transportsektor getätigt hat, kann jetzt umgesetzt werden. Die Exekutivagentur für Innovation und Netze (INEA) hat die entsprechenden Zuschussvereinbarungen für die Projekte der Connecting Europe-Fazilität (CEF) 2014 unterzeichnet. Verkehrskommissarin Violeta Bulc freut sich: "Alle Projekte werden Europa besser vernetzen und Wettbewerb, Wachstum und Jobs stärken. Indem sie zur Kohlendioxidreduzierung im Verkehrssektor durch umweltfreundlichere Treibstoffe und digitale Integration beitragen, werden sie auch zwei Prioritäten der Kommission, die Energieunion und die Digitale Agenda, voranbringen."

Mit der Fazilität "Connecting Europe" (CEF) unterstützt die Europäische Union Vorhaben von gemeinsamem Interesse für die transeuropäischen Netze in den Bereichen Verkehr, Telekommunikation und Energie. In Deutschland werden über Connecting Europe 2014 - 2020 u.a. fünf Wasserstraßen und zehn Schienenprojekte gefördert, wie z.B. der Ausbau der Rheintalbahn Karlsruhe-Basel, der Neubau der Hochgeschwindigkeitsstrecke Wendlingen-Ulm und der Ausbau des Mittellandkanals. Deutschland erhält bis 2020 für CEF-geförderte Verkehrsprojekte 1,7 Mrd. Euro von der EU.

Die EU-Mitgliedstaaten hatten im Juli 2015 die europäischen Verkehrsprojekte genehmigt, die die EU-Kommission für eine Förderung aus der Fazilität "Connecting Europe" (CEF) vorgeschlagen hatte. Mit der Unterzeichnung der Zuschussvereinbarungen konnte die Mittelauszahlung fristgerecht im letzten Quartal 2015 beginnen. Die INEA und die Kommission werden die ordnungsgemäße Durchführung der Projekte überwachen.

Quelle und weitere Informationen:

  • Die Kommission hat zusammen mit der Exekutivagentur für Innovation und Netze (INEA) eine Broschüre  mit allgemeinen Informationen über die Fazilität "Connecting Europe" und über die bewerteten Projekte veröffentlicht.
  • Mehr zu Connecting Europe im Verkehrsbereich
  • Zum Statement der Kommissarin in englischer Sprach