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Netzwerkveranstaltung von Europe Direct Mittlerer Niederrhein und NRW.Europa zur Digitalen Agenda der EU in Krefeld – 60 TeilnehmerInnen erhielten Informationen zur Digitalisierung von Unternehmensprozessen und Förderinstrumentarien

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Gemeinsam mit der NRW.BANK, ZENIT GmbH, der IHK Mittlerer Niederrhein, der Standort Niederrhein und der Stadt Krefeld hatte der Rhein-Kreis Neuss zu der Netzwerkveranstaltung "EUROPA und Wirtschaft - Förderung und Finanzierung der Digitalisierung von KMU's und innovativen StartUps" nach Krefeld eingeladen. Landrat Petrauschke konnte über 60 TeilnehmerInnen von kleinen und mittleren Unternehmen, Consulting Büros und wissenschaftlichen Einrichtungen begrüßen. In seiner Eröffnungsansprache dankte Petrauschke für die zwischenzeitlich gute Tradition der Zusammenarbeit zwischen dem Europe Direct Informationszentrum Mittlerer Niederrhein und NRW.Europa. Die heutige Veranstaltung widme sich der Digitalisierung, ein Thema, das für BürgerInnen und Unternehmen gleichermaßen von großer Bedeutung sei, denn dies reiche von online-Einkäufen in anderen EU-Mitgliedsländern bis zur Digitalisierung ganzer Produktionsprozesse in Unternehmen. Dabei sei das Thema keineswegs neu, die Veränderungen seien bereits seit 15 Jahren zu beobachten und gingen immer schneller voran; Und ohne, dass die Digitalisierung von allen Betroffenen ausreichend wahrgenommen werde.

Ziel der heutigen Veranstaltung sei es, die Förderprogramme von EU, Bund und Land Nordrhein-Westfalen zur Unterstützung der Digitalisierung vorzustellen und Tipps zur Antragstellung zu geben. Für die Region Mittlerer Niederrhein, die seit vielen Jahren mit seinen kleinen und mittleren Unternehmen sehr erfolgreich aufgestellt sei, bringe die heutige Veranstaltung die Bereiche KMU's und Digitalisierung ideal zusammen.

Die Europäische Kommission verfolge bereits seit den 1990er Jahren eine eigenständige Politik zur Stärkung der KMU's, daher habe Kommissionspräsident Juncker eine eigene Einheit "Binnenmarkt, Industrie, Unternehmen und kleine und mittlere Unternehmen" in der Europäischen Kommission eingerichtet und diese als "Schaltzentrale der Realwirtschaft" bezeichnet.

In der einleitenden Moderation stellte Ingrid Hentzschel, Abteilungsleiterin EU- und Außenwirtschaft bei der NRW.BANK, die im Mai 2015 veröffentlichte "Strategie für einen digitalen Binnenmarkt für Europa" vor und erläuterte die drei Pfeiler, auf denen die Digitale Agenda der EU ruhe; diese seien ein besserer online-Zugang für Verbraucher und Unternehmen zu Waren und Dienstleistungen in ganz Europa, die Schaffung der richtigen Bedingungen für florierende digitale Netze und Dienste und die bestmögliche Ausschöpfung des Wachstumspotentials der europäischen digitalen Wirtschaft. Mit der Veranstaltung solle deutlich werden, dass eine starke, digitale Infrastruktur Unternehmen unterstützen und die europäische Wirtschaftsleistung stärken könne.

In den folgenden Vorträgen der ReferentInnen von ZENIT und NRW.Bank wurden zahlreiche Förderinstrumentarien von EU, von Bund und der NRW.BANK vorgestellt; die Förderinstrumentarien reichen von besonderer Beratung für KMU's zu Fragen der Digitalisierung im Unternehmen bis zu möglichen Projekt-/Förderanträgen im Rahmen von Horizont 2020 (Forschungsprogramm der EU), KfW-Programmen (Darlehen) und Programmen der NRW.BANK (spezielle Darlehen und Rückgarantien für Unternehmen, die älter als drei Jahre sind und ihre regionale Produktion digitalisieren wollen). Die Referentin der IHK Mittlerer Niederrhein stellte das Beratungsprogramm der Kammer für die KMU's in der Region vor und Herr Prof. Göttert von der Hochschule Niederrhein erläuterte die Möglichkeiten und Notwendigkeiten der Digitalisierung in allen technischen und wissenschaftlichen Bereichen (Architektur bis Medizin)

Die Vorträge werden in den kommenden Wochen auf der web-site der NRW.BANK veröffentlicht.