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Eurobarometer-Umfrage erbringt höchste Zustimmung zum Euro seit 2002

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In der jüngsten Eurobarometer-Umfrage zur Einstellung der BürgerInnen zum Euro zeigte sich in den 19 Mitgliedstaaten, die den Euro als Währung haben, eine hohe Zustimmung; 71% der BürgerInnen waren der Ansicht, der Euro sei gut für die EU und 69% glauben, dass die Gemeinschaftswährung gut für ihr Land sei. In Deutschland sind jeweils 70 Prozent der Bevölkerung der Meinung, dass der Euro gut sei für die EU und für das eigene Land. Dies sind die höchsten Zustimmungswerte zum Euro seit Beginn der Eurobarometer-Umfragen durch die Europäische Kommission seit 2002. Zudem zeigt die Auswertung der Interviews, dass in allen 19 Eurostaaten die Zustimmung zu der Währung gestiegen ist, nämlich auf 61%. Selbst in den südeuropäischen Mitgliedsländern, die strenge Anpassungsprogramme im Zusammenhang mit der Gewährung von Finanzhilfen durchgemacht haben, ist eine Mehrheit der Befragten der Ansicht, dass der Euro gut für ihr Land sei: In Portugal sind es 61% (+ 11%), in Spanien 64% (+8%), in Griechenland 65% (+6%).

Bei der Frage nach der Notwendigkeit für Wirtschaftsreformen sprachen sich eine Mehrheit von 78% der BürgerInnen dafür aus, diese Zustimmung variiert allerdings nach Politikbereichen: Arbeitsmarkt: 93%, Marktreformen, Wettbewerb und Privatisierung: 65%.

Bei den täglichen Einkäufen rechnen noch 20% der Befragten in Deutschland und 19% der Interviewten in den Euroländern vom Euro in die eigene Währung, 67% der Deutschen bzw. 71% der EU-BürgerInnen in den 19 Euroländern rechnen nicht mehr in D-Mark bzw. in ihre eigene Währung um. Über die Hälfte der befragten Personen in Deutschland (56%) und 51% der befragten BürgerInnen in den Euroländern sind der Ansicht, dass der Euro das Reisen einfacher und billiger gemacht hat.

Quelle und weitere Informationen:

  • EU-Aktuell vom 06.11.2015