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Besuchergruppe erlebte einen Tag bei der Europäischen Kommission in Brüssel mit vielen Informationen

Ein Gruppenfoto

Den Tag bei der Europäischen Kommission in Brüssel nutzten die Teilnehmer der Informationsfahrt mit der Leiterin des Europe Direct Informationszentrums, Ruth Harte (vordere Reihe, 3.v.r.) auch für einen kurzen Gedankenaustausch mit dem für die Region Niederrhein und für den Rhein-Kreis Neuss zuständigen Europaabgeordneten Karl-Heinz Florenz (vordere Reihe, 4.v.l.)

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Von einer ganztägigen Informationsfahrt zur Europäischen Kommission in Brüssel kehrten jetzt 20 interessierte Bürgerinnen und Bürger auf Einladung des Europe Direct Informationszentrums Mittlerer Niederrhein mit einer Fülle von Informationen und Eindrücken zurück. Ruth Harte, die Leiterin des Informationszentrums im Kreishaus in Neuss, hatte ein sorgfältig zusammengestelltes, dichtes Programm vorbereitet und führte die Gruppe aus dem Rhein-Kreis Neuss ebenso sach- wie ortskundig durch Brüssel.

Bei der Europäischen Kommission informierte Dr. Ralf von Ameln über die Rolle der Europäischen Kommission als Exekutive der EU; anschließend  erläuterte Robert Gangl aus der Generaldirektion Wirtschaft und Finanzen über Herausforderungen und Perspektiven der Wirtschafts- und Währungsunion.

Nach der Mittagspause in der Kantine der Europäischen Kommission trafen sich die Besucher mit dem für die Region Niederrhein und für den Rhein-Kreis Neuss zuständigen  Europaabgeordneten Karl-Heinz Florenz, der von einer der schwierigsten Wochen im Europaparlament berichtete und die aktuelle Flüchtlingsfrage als eine besonders dramatische Phase für die Europäische Union bezeichnete. Es stelle sich die Frage nach einer Harmonisierung des Zugangs für Flüchtlinge nach Europa. Das sei möglich - man müsse es nur wollen. Mehr Personal, auch bei der Bundespolizei, sei für die praktische Umsetzung eine wichtige Voraussetzung.

Im Besucherzentrum des Europäischen Parlaments, dem Parlamentarium, informierten sich die Gäste aus dem Rhein-Kreis Neuss und der Region in einer sehr detailreichen, multimedialen Ausstellung über die Geschichte der EU und ihre Aufgabenstellung von der Anfangszeit bis heute. Nach so vielfältigen Informationen über Europa war vor der Heimreise noch ein wenig körperliche Bewegung das Tüpfelchen auf dem i: vom eindrucksvollen Grand Place ausgehend zeigte die Fremdenführerin Ute Lwowski den Teilnehmern die Altstadt von Brüssel.