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Europäische Jugendwoche vom 27. April bis 10. Mai 2015

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Am 27. April 2015 ist die diesjährige Europäische Jugendwoche gestartet, diese geht bis zum 10. Mai 2015 und findet in 33 europäischen Ländern (darunter 28 EU-Mitgliedstaaten) statt. Im Mittelpunkt der Europäischen Jugendwoche steht das Erasmus+-Programm, das in seiner neuen Ausrichtung gerade jungen Leuten unterschiedlichste und interessante Begegnungs- und Beteiligungsmöglichkeiten im EU-Ausland bietet. Unter dem Motto der diesjährigen Jugendwoche "Zugang junger Menschen zum Arbeitsmarkt und Beteiligung an der Gesellschaft" werden in Deutschland 65 Aktionen angeboten, die jungen Leuten ihre Mobilitäts- und Bildungsmöglichkeiten aufzeigen sollen. So laden das europäische Informationsnetzwerk Eurodesk und JUGEND für Europa, die nationale Agentur zur Umsetzung der EU-Jugendaktionen (Jugendbegegnungen, Europäischer Freiwilligendienst) sowie die EuroPeers (informieren junge Leute über Integrationsgeschichte und das politische System der EU) zu vielfältigen Veranstaltungen über das Erasmus+-Programm ein. Die Eurodesk Partner planen Infoveranstaltungen, Ausstellungen und events in Saarbrücken, Jena, Würzburg, Nordhausen, Bremen, Hamburg, Gelsenkirchen, Leipzig und in weiteren 11 Orten. So startet z.B. in Köln ein Filmprojekt mit Europäischen Freiwilligen zur Auseinandersetzung mit dem persönlichen Bezug zu Europa und dem derzeitigen Leben in der Stadt.

Außerdem hat die Europäische Kommission dazu aufgerufen, Idea Labs (Ideenlabore) in allen 33 europäischen Ländern zu organisieren, d.h. junge Menschen sollen ihre Ideen entwickeln und auf dem Europäischen Jugendportal dafür werben. Über die Ideen von 30 Idea Labs kann öffentlich abgestimmt werden, von jedem Idea Labs fährt eine Person nach Brüssel und diskutiert die Vorschläge mit anderen Jugendlichen und Politikern aus den teilnehmenden Ländern.

Alle Aktivitäten und Veranstaltungen werden über das Europäische Jugendportal und auf Twitter #youthweek verbreitet.

Der Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland in Berlin, Richard Kühnel, sagte zum Auftakt der Veranstaltungswoche: "Das Erasmus+-Programm ist zum Synonym geworden für die Freiheiten und die Möglichkeiten, die Europa der Jugend bietet. Ich war selbst einer der ersten Erasmus-Studenten 1992 und bin geprägt von den Eindrücken einer gemeinsamen europäischen Jugend. Erasmus hat sich aber weiterentwickelt und bietet heute mehr Menschen denn je diese Chancen".

Quelle und weitere Informationen:

  • EU-Aktuell vom 24.04.2015
  • http://ec.europa.eu/