Europafahne
© 494148965, iStock | Volle Größe

Sie befinden Sich hier:

Inhalt

Europäische Kommission veröffentlicht ersten EU-weiten Vergleich der Verkehrssysteme - Deutschland Spitzenreiter

Europa |

Die Europäische Kommission hat erstmalig am 10. April 2014 einen EU-Verkehrsanzeiger veröffentlicht und darin die Effizienz und Sicherheit der wichtigsten Verkehrsträger in allen EU-Mitgliedstaaten verglichen. Danach sind Deutschland und die Niederlande Spitzenreiter, gefolgt von Schweden, Großbritannien und Dänemark. Dabei wird der Anzeiger entweder nach den vier Verkehrsträgern (Straße, Schiene, Wasser, Luft) oder nach acht Kategorien sortiert: Binnenmarkt (Marktzugang, Regulierung), Infrastruktur, Umweltauswirkungen, Sicherheit, Umsetzung des EU-Rechts, Verstöße gegen EU-Recht, Innovation und Forschung und Logistik. Der Anzeiger wird ergänzt durch länderspezifische Statistiken ohne Ranglisten (Verkehrsausgaben, Anteil der verschiedenen Verkehrsträger, für den Verkehrsbereich bereitgestellte EU-Mittel). Die zusammengetragenen Daten für den Verkehrsanzeiger kommen aus verschiedenen Quellen, neben Daten von den EU-Institutionen Eurostat und Europäische Umweltagentur  wurden auch Daten von der Weltbank und der OECD verwendet.

In den elf aufgezählten Kategorien, einschließlich Innovation, zählt Deutschland zur Spitzengruppe, im Bereich Logistik steht Deutschland beim Ranking der Weltbank an erster Stelle.

Bei der Vorstellung des Verkehrsanzeigers sagte der für das Aufgabengebiet Verkehr zuständige Kommissar, Siim Kallas, "Der neue Anzeiger ist ein fantastisches Instrument, das deutlich zeigt, wo wir in Bezug auf effizientere, verbraucherfreundlichere, sichere und umweltfreundlichere Verkehrssysteme stehen. Es kann natürlich nur eine Momentaufnahme darstellen, dient aber den Mitgliedstaaten als Bezugspunkt bzw. Inspirationsquelle für unsere gemeinsame Arbeit".

Nach dem Willen der Europäischen Kommission soll der Verkehrsanzeiger den Mitgliedstaaten helfen, Mängel festzustellen sowie Prioritäten für Investitionen und Maßnahmen zu bestimmen.

Quelle und weitere Informationen:

  • EU-Aktuell der Europäischen Kommission Deutschland vom 10.04.2014