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Lettland wird 2014 neues Mitglied in der Eurozone

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Voraussichtlich zum 01. Januar 2014 soll Lettland neues und damit 18. Mitglied in der Eurozone werden. Dies wollen die Finanzminister der Eurozone auf ihrer Sitzung am 09. Juli 2013 beschließen und werden damit einer Empfehlung der Europäischen Kommission folgen. In ihrem Konvergenzbericht bescheinigt sie Lettland "ein hohes Maß an nachhaltiger wirtschaftlicher Übereinstimmung mit dem Euroraum". "Lettland wird in diesem Jahr wahrscheinlich die am schnellsten wachsende Wirtschaft in der EU sein"; erklärte der für Wirtschaft und Währung zuständige EU-Kommissar Olli Rehn. Aus dem Konvergenzbericht der Europäischen Kommission geht hervor, dass Lettland bei wichtigen Daten wie Inflationsrate, jährlichen Haushaltsdefizit, Gesamtverschuldung, Zinssätzen und Wechselkursschwankungen deutlich bessere Werte aufweist als die geforderte Euro-Norm.

Der Präsident der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, gratulierte den Letten zum erfolgreichen Beitritt zur Eurozone, dieser sei nur möglich gewesen, weil das Land durch Reformen eine tiefe Wirtschaftskrise überwunden habe. Lettland gehöre nun zum Kern der EU. Barroso betonte in diesem Zusammenhang, dass die Eurozone mehr als nur ein Währungsraum sei, diese habe auch eine weitergehende wirtschaftliche und politische Bedeutung.

Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, erklärte: "Die Entschlossenheit, mit der Lettland die Einführung des Euro vorangetrieben hat, ist beeindruckend und zeigt einmal mehr, dass der Euro eine attraktive und erfolgreiche Währung ist".

Quelle und weitere Informationen:

  • EU-Nachrichten der Europäischen Kommission Nr. 10 vom 13.06.2013
  • EU-Nachrichten Nr. 1 vom 16.01.2014