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Europäisches Zentrum zur Bekämpfung der Cyberkriminalität hat am 11. Januar 2013 in Den Haag seine Arbeit aufgenommen

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Vergangene Woche hat das Europäische Zentrum zur Bekämpfung der Cyberkriminalität seine Arbeit aufgenommen, damit will die Europäische Kommission wie bereits im vergangenen Jahr angekündigt, den Kampf gegen Verbrecher im Internet aufnehmen. Das Zentrum ist bei Europol, dem Europäischen Polizeiamt in Den Haag angesiedelt (Europol sammelt Informationen über Terrorismus, Drogenhandel, Geldwäsche und -fälschung sowie Kinderpornographie und koordiniert hierfür Daten aus allen EU-Mitgliedstaaten).

Das Cyberzentrum soll Erfahrungen und Informationen bündeln, strafrechtliche Ermittlungen unterstützen und EU-weite Lösungen fördern. Dabei wird sich das Zentrum auf illegale Online-Tätigkeiten organisierter krimineller Gruppen, insbesondere im Zusammenhang mit e-banking und der sexuellen Ausbeutung von Kindern im Internet konzentrieren. Außerdem will das Zentrum Strafverfolger, Richter und Staatsanwälte gezielt schulen und Frühwarnungen erstellen.

Anlässlich der Vorstellung des Zentrums sagte die für Inneres zuständige EU-Kommissarin Cecilia Malmström: "Dank des Zentrums wird die EU wesentlich effizienter gegen Cyberkriminalität vorgehen und ein freies, offenes und sicheres Internet verteidigen können. Cyberkriminelle sind clever und setzen neue Technologien direkt für kriminelle Zwecke ein. Mit dem Zentrum wollen wir mindestens genauso clever und schnell sein, so dass wir den Straftaten vorbeugen und sie bekämpfen können".

Der Leiter des neuen Zentrums, der Däne Troels Oerting, ergänzte: "Wir brauchen ein flexibles, adäquates Vorgehen gegen Cyberkriminalität, die keine Grenzen kennt und es Straftätern sehr leicht macht, sich zu verstecken".

Quelle und weitere Informationen:

  • EU-Aktuell der Europäischen Kommission in Deutschland vom 09.01.2013
  • Europäisches Cyberzentrum