Europafahne
© 494148965, iStock | Volle Größe

Sie befinden Sich hier:

Inhalt

Europäisches Jahr 2012: Aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen

Mit zunehmendem Alter mehr und nicht weniger vom Leben zu haben - darum geht es beim Europäischen Jahr zum aktiven Altern 2012.

Das Europäische Parlament hat am 07.07.2011 dem Vorschlag der Kommission zugestimmt, das Europäische Jahr 2012 zum aktiven Altern auszurufen. Beschäftigungskommissar Läszlö Andor begrüßte die Entscheidung und sagte: "Diese Zustimmung macht den Weg frei für ein Europäisches Jahr, das unseren Blick auf den Umgang mit unseren alternden Gesellschaften ändern wird."

Ab 2012 wird in Europa die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter abnehmen, während die Zahl der über 60-Jährigen jährlich um etwa zwei Millionen zunehmen wird. Der stärkste Umschwung wird zwischen 2015 und 2035 erwartet, wenn die sogenannten "Babyboomer", die geburtenstarken Jahrgänge, in den Ruhestand eintreten werden. Die Möglichkeiten für aktives Altern und insbesondere für ein unabhängiges Leben im Alter können noch europaweit verbessert werden. Dabei müssen so unterschiedliche Bereiche wie Beschäftigung, Gesundheitsversorgung, Sozialdiensten, Erwachsenenbildung, Freiwilligentätigkeit, Wohnungswesen, IT-Dienstleistungen und Verkehr einbezogen werden. Das Europäische Jahr soll besonders Politiker und Interessenträger dazu zu ermutigen, sich Ziele zu setzen und auf deren Realisierung hinzuwirken. Es soll nicht nur Diskussionen anstoßen - sondern greifbare Ergebnisse erbringen.

Koordiniert wird das Europäische Jahr 2012 in Deutschland vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.