Dass "Grimlinghausener Mundart" sich trefflich eignet, Gedanken, Bilder, Stimmungen und Philosophisches aus dem Alltag zu transportieren, hat Willi Könen schon öfter mit Lyrik und Prosa bewiesen. In seinem neuen Buch greift er im Bewusstsein um ihre literarische Ausdruckfähigkeit erneut auf seine Ortsmundart zurück. Seine Gedichte und Aphorismen beschreiben auf kritisch-besinnliche Art eine große Bandbreite des Lebens und sind damit wie der Titel seines Buches es ausdrückt "Us em Läve jejriffe".
Willi Könen wurde am 10. Mai 1948 in Grimlinghausen geboren. Als Autor von Gedichtbänden wie „Rheinkiesel“ (1986) „Erftwasser“ (1988), vielen Lesungen und zahlreichen Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien ist er weit über seinen Heimatort hinaus bekannt. Als engagierter Autor ist er Mitglied im Verband rheinischer Mundartschriftsteller und in der Klaus-Groth-Gesellschaft Schleswig- Holstein. Seinen Hang zum Schreiben in Mundart entdeckte er, als ihn sein Vorgänger im Amt des Vorsitzenden der "Freunde der Heimat" Neuss-Grimlinghausen, Heinz Hilgers, ermunterte, Mundarttexte zu schreiben. Willi Könen erhielt einige Auszeichnung für sein dialektliterarisches Schaffen. Darunter 2001 den Rheinlandtaler und 2004 den Rekeliserorden der Heimatfreunde Neuss.
Das Internationale Mundartarchiv "Ludwig Soumagne" des Rhein-Kreises Neuss stellt ab sofort eine Auswahl aus der neuen Publikation (van Acken Verlag) von Willi Könen in seinem Mundarttelefon vor.
Der Autor selber trägt seine Texte vor.
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