Das Internationale Mundartarchiv „Ludwig Soumagne“ würdigt mit seinem Mundarttelefon seinen Namensgeber mit einer Auswahl von Mundarttexten des berühmten Norfer Autors aus verschiedenen Jahrzehnten. Zu hören sind Gedichte, Psalmen und Kurzprosa aus dem 1972 erschienen Lyrikband „Dat kalde Büffee“, aus „Sargnääl möt Köpp“ (1974), „Usjesproche näverbeee bemerk“ (1979), „Brut vom Bäcker“ (1984), „En’t Jebett jenomme“ (1987) und aus „Opjeläse ongerm Schrievdösch“ aus dem Jahre 1994.
Alle diese Publikationen, vom Verlag Van Acken liebevoll herausgegeben, haben etwas gemeinsam. Sie sind mit Lesungen Ludwig Soumagnes auf Schallplatte oder CD ausgestattet, so dass im Mundarttelefon zugleich auch eine kleine akustische Rückschau auf diese 3 Jahrzehnte literarischen Schaffens von Ludwig Soumagne hörbar wird; soweit dies durch die genannten Werke repräsentiert ist. Obwohl die Qualität der Schallplatten im Vergleich zum modernen Medium CD deutlich abfällt, entbehrt es nicht an Reiz, den Autor selbst mit Aufnahmen aus vergangenen Tagen zu Wort kommen zu lassen.
Zum Abschluß dieser kleinen akustischen Revue ist Ludwig Soumagne mit seinem wohl berühmtesten Gedicht zu hören: der „Litanei“. Diese ist mittlerweile hundertfach in andere Mundarten und Sprachen übertragen und in 6 Bändchen veröffentlicht.
Alle genannten Publikationen können über den Buchhandel bezogen werden.
Ludwig Soumagne verstarb am 22. Oktober 2003.
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