Die Auswertung der Schulneulingsuntersuchungen zeigen seit vielen Jahren deutliche Entwicklungsdefizite und bzw. oder Entwicklungsstörungen der 5 bis 6 jährigen Kinder in den Bereichen der Sprache, der Motorik, des Körpergewichtes, der Wahrnehmungen, des Verhaltens und der Sozialkompetenzen. Besonders betroffen sind Kinder in Stadtteilen mit Merkmalen sozialer Benachteiligung. Der Projektzeitrahmen beträgt zwei Jahre.
Ziele
- Reduzierung der Anzahl entwicklungsauffälliger/ -gestörter Kinder beim Eintritt in die Schule
- Chancengleichheit für alle Schulneulinge mit optimaler Schulkarriere und Schulabschluss
- Verbesserung der Teilnahme an Impfungen und Vorsorgeuntersuchungen
- Ausbildung von Elternbegleiterinnen mit Migrationshintergrund zu qualifizierten Vorbildern im
- Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe
- verbesserte Kooperationen der an der medizinischen und sozialpädagogischen Versorgung der Kinder beteiligten Akteure
Maßnahmen
- aufklärende Gespräche mit Erzieherinnen und Trägern der Einrichtungen
- lokale Informationsveranstaltung
- Kindertagesstätte: Ist - Analyse
- schriftliches Einverständnis der Eltern
- Erhebung von Anamnese-, Eltern-, Erzieherinnenfragebögen zu den Kindern
- Durchführung von Hör- und Sehtesten
- Kinderärztliche Untersuchung mit den Schwerpunkten Sprache, Motorik, Gewicht, Wahrnehmungen, Verhalten, Sozialkompetenzen in der Kindertagesstätte in Anwesenheit mindestens eines Elternteils und der Erzieherin
- Stärken - Schwächen - Analyse des Kindes
- intensive Aufklärung und Beratung der Eltern und Erzieherinnen über Förder- und/ oder Therapiemaßnahmen individuell für jedes Kind
- Ergebnisbericht
- bei Bedarf Austausch mit niedergelassenem Kinderarzt/ Therapeuten/ weiteren Institutionen
- Evaluation
Ansprechpartner
Sollten noch Fragen offen sein, wenden Sie sich bitte direkt telefonisch oder per E-Mail an:
Dr. Beate Klapdor-Volmar
Jugendärztlicher Dienst
02131 928-5320 (Telefon)
02131 928-5398 (Telefax)
beate.klapdor-volmar@rhein-kreis-neuss.de
Kreishaus Neuss
Oberstraße 91, 41460 Neuss
Erdgeschoss, Zimmer E 18.1
Das gesamte Gebäude ist für Rollstuhlfahrer ohne fremde Hilfe zugänglich. Mehrere behindertengerechte Toiletten sind vorhanden.