Landkarte mit Wegpunkten
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Route Grevenbroich, Rommerskirchen

Grevenbroich (66.000 Einwohner) hat Power. Die mehr als 700 Jahre alte Stadt ist Zentrum des Rheinischen Braunkohlereviers, des größten zusammenhängenden Braunkohle-Vorkommens Europas. Zu den beliebstesten Sehenswürdigkeiten auf dieser Route zählen das Museum Villa Erckens im Stadtpark, das Alte Schloss und die ehemalige kurkölnische Landesburg Schloss Hülchrath aus dem 14. Jahrhundert sowie das Zisterzienser-Kloster Langwaden.

In der südlichsten Gemeinde Rommerskirchen (12.500 Einwohner) präsentiert u.a. das Kreiskulturzentrum Sinsteden auf einzigartige Art und Weise Moderne und Tradition, Kunst und Landwirtschaft. Die vielfältigen Aspekte der Landwirtschaft gestern und heute beleuchtet das Landwirtschaftsmuseum. Internationale Beachtung genießen die Skulpturen Ulrich Rückriems. In zwei Ausstellungshallen sind rund 100 Steinskulpturen des international renommierten Künstlers zu sehen.

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Karte von Grevenbroich

646 Zentrum Sinsteden

Das Kulturzentrum des Rhein-Kreises Neuss in Sinsteden präsentiert auf einzigartige Weise Moderne und Tradition, Kunst und Landwirtschaft. Die vielfältigen Aspekte der Landwirtschaft gestern und heute beleuchtet das Landwirtschaftsmuseum. In der lebendigen Begegnungsstätte werden nicht nur historische Geräte und Maschinen ausgestellt. Wechselausstellungen und Fachseminare unterstreichen den Gegenwartsbezug des Museums. Internationale Beachtung genießen die Skulpturen-Hallen Ulrich Rückriems. In zwei Ausstellungshallen sind rund 100 Steinskulpturen des international renommierten Künstlers ausgestellt. 

652 St. Lambertus-Kapelle

In Rommerskirchen-Ramrath liegt auf einem kleinen Hügel eine der ältesten Kirchen im Rhein-Kreis Neuss. Die Lambertus-Kapelle, eine ehemalige Hofkapelle, stammt mit hoher Wahrscheinlichkeit aus vorromanischer Zeit. Auf dem Hügel gefundene Gräber mit Scherben aus der Karolingerzeit deuten auf eine Errichtung im 9. oder 10. Jahrhundert hin. Im Inneren ist die Kapelle als Saalkirche ausgebildet mit durch Arkaden nach rechts hin geöffnetem Seitenschiff.

656 Altes Schloss

Das Alte Schloss in Grevenbroich geht auf eine hochmittelalterliche, wasserumwehrte Rundlingsburg zurück. Im 15. Jhd. bauten die Grafen von Jülich die ehemalige Burganlage zum landesherrlichen Schloss um. Vom ehemaligen Schloss ist noch der Palasbau nebst einem Torgebäude vorhanden. Heute noch bildet das Alte Schloss mit Gastronomie, Versammlungs- und Konferenzräumen einen kulturellen und gesellschaftlichen Mittelpunkt im Zentrum der Stadt, so dass Grevenbroich gerne als Schlossstadt bezeichnet wird.

657 Ständehaus

Die Ursprünge des Rhein-Kreises Neuss gehen auf das Jahr 1816 zurück, als die beiden Landkreise Neuss und Grevenbroich gebildet wurden. Nach anfangs häufigen Umzügen fanden der Landrat und die Verwaltung des Landkreises Grevenbroich 1886 in dem neu errichteten Ständehaus im wilhelminischen Baustil ihren dauerhaften Sitz. Im Erdgeschoss befanden sich Büroräume und der Sitzungssaal des Kreistages, in der ersten Etage lag die Dienstwohnung des Landrats und im Dachgeschoss wohnten die Dienstboten. Vom Ständehaus ausgehend entwickelte sich Schritt für Schritt der heutige Verwaltungskomplex "An der Lindenstraße" und "Auf der Schanze".

658 Villa Erckens

Das Museum Villa Erckens präsentiert zurzeit kultur- und kunstgeschichtliche Wechselausstellungen mit regionalspezifischen Bezügen. Die Einzelveranstaltungen reichen von Jazz-, Folk- und Klassikkonzerten bis hin zu Lesungen, Vorträgen, Präsentationen und Workshops für Kinder. Der Wohnsitz des ehemaligen Baumwollfabrikanten Oskar Erckens wird seit 1989 als Museum geführt. Auf dem ehemaligen Fabrikgelände der Firma Erckens auf der Stadtparkinsel befinden sich die Stadtbücherei, die Volkshochschule und die Versandhalle, die als städtische Galerie genutzt wird.

676 Kloster Langwaden

Etwa im Jahre 1145 erfolgte die Gründung des Klosters als Prämonstratenserinnenkloster. 1802 wurde das Kloster im Rahmen der Säkularisation durch Napoleon aufgehoben und 1964 wieder durch Zister - ziensermönche bezogen. Mittlerweile ist Langwaden wieder als ein selbstständiges Priorat im Zisterzienserorden errichtet. Die Zisterzienser betreiben ein Heim für gesellschaftlich benachteiligte Männer, ein Altenheim, den Bernardus-Verlag und eine Bildungsakademie, ein Gästehaus für Exerzitien und Tagungen sowie eigene gastronomische Betriebe.

591 Schloss Hülchrath

Schloss Hülchrath war ursprünglich Grafensitz des Gillgaues und seit 1324 kurkölnische Landesburg. Aufgrund der strategisch günstigen Lage war die Burg oft heftig umkämpft. Kurz nach 1608 wurde Schloss Hülchrath noch einmal in großem Stil ausgebaut. Hauptburg, Vorburg und vorgelagerte Siedlung wuchsen in dieser Zeit zu einem einheitlichen Befestigungssystem zusammen. Die französische Eroberung der Jahre 1688/89 bedeutete das Ende als Wehranlage: Alle Befestigungen wurden geschliffen.