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Park Friedestrom

Der Juddeturm wirkt wie ein Fingerzeig, der auf das schöne Innenleben der alten Burg Friedestrom und des heutigen Kulturzentrums in Zons verweist. Der durch den Landschaftsarchitekten Dr. Bernhard Korte neu gestaltete Park Friedestrom, stellt durch die bewusste Auswahl von Pflanzen und Bäumen zahlreiche Bezüge zu den Sammlungen des Kreismuseums her.

Geschnittene Kissen aus Pflanzen bilden vor dem Museumseingang einen Raum, der von Lampionbäumen umstanden ist. Das neugefasste Belvedere, beschützt von zwei mächtigen Sommerlinden, ermöglicht einen weiten Blick auf das alte Bett des Rheins.

Der "Garten der Wehrhaftigkeit" präsentiert sich als geometrisch angelegter Garten mit beschnittenen Rotbuchenhecken. Sie führen die Grabenmauern weiter. Vier Apfelbäume überstehen den kleinen Garten mit ihren ausschweifenden Kronen. Die Decke eines alten Bunkers wurde als Besucherterrasse mit Blick in den Park umgestaltet.

Am Rand des Burggrabens finden sich vielerlei Pflanzen wie Waldrebe, Blauregen, Hortensien, Mondviolen, Vergissmeinnicht, Azaleen, blauer Beinwell, Schneeball und Zwiebelgewächse. Alte Bäume wie Bergahorn, Marone, Spitzahorn und Sommerlinden prägen den eingewachsenen Charakter des hinteren Parks, der von wehrhaften Burgmauern umschlossen wird.

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