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Bürgerservice, Gesundheit, Soziales / 29.11.2006

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Ratgeber zur Heimplatzsuche bei Demenz erschienen

"Verwirrt, verschroben, … gut aufgehoben?! – Ein Ratgeber für Angehörige Demenzerkrankter bei der Heimplatzsuche" – so lautet der Titel der kürzlich fertig gestellten Broschüre, die der Arbeitskreis Gerontopsychiatrie der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft in Kooperation mit dem Rhein-Kreis Neuss erstellt hat. Viele Demenzerkrankte werden von ihren Angehörigen überwiegend zu Hause gepflegt und fühlen sich, je nach Fortschritt der Erkrankung und dem damit verbundenen Zeitaufwand zunehmend überfordert. Je nach Situation kann der Umzug in ein Altenpflegeheim unabwendbar werden. Aber wie weiß man den Betroffenen in guten Händen? Es ist ohnehin nicht einfach, das "richtige" Heim, für pflegebedürftige Menschen zu finden – erst recht gestaltet es sich schwierig, ein Heimplatz für demenzerkrankte Menschen zu finden. "Alle in der Praxis relevanten Aspekte, die dabei bedacht werden müssen, sind im Ratgeber berücksichtigt worden", so der leitende Dipl.-Sozialarbeiter im St. Alexius / St. Josef-Krankenhaus Neuss, Ulrich Bartkowiak, der die Erstellung des Ratgebers initiiert hat. Dazu gehören auch die pflegerischen, tagesstrukturierenden, therapeutischen und gestalterischen Angebote und Möglichkeiten des Altenpflegeheimes. Der Ratsuchende kann sich darüber hinaus über die rechtlichen und finanziellen Möglichkeiten und Voraussetzungen im Falle der Heimaufnahme informieren. Ergänzt wird der Ratgeber durch eine Liste der im Rhein-Kreis Neuss befindlichen Altenpflegeheime. "Das Thema Demenz wird in den kommenden Jahren immens an Bedeutung gewinnen. Leben derzeit rund 5.000 Demenzerkrankte im Rhein-Kreis Neuss wird es 2020 aufgrund der demografischen Entwicklung rund 8.400 Erkrankte geben", so der Gesundheitsdezernent des Rhein-Kreises Neuss, Karsten Mankowsky. "Umso wichtiger ist es, sich rechtzeitig und genau zu informieren." Der Ratgeber kann beim Rhein-Kreis Neuss, Geschäftsstelle der Gesundheitskonferenz unter der Rufnummer 02181/601-5333 kostenlos bezogen werden. Weitere Informationen zu diesem Thema sind auch beim Arbeitskreis Gerontopsychiatrie der PSAG, Ulrich Bartkowiak, unter der Rufnummer 02131/136 - 0 erhältlich.





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© 2010 Rhein Kreis Neuss, Letzte Aktualisierung: 15.03.2007


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