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Gesundheit / 03.07.2012

Papilio-Tag im Neusser Kreishaus: Kinder vor Suchtgefahr schützen  

Menschengruppe

„Paula und die Kistenkobolde“ führte jetzt die berühmte Augsburger Puppenkiste für über 500 Kindergartenkinder im Neusser Kreishaus auf. Anlass war der Start von Papilio – ein Präventionsprogramm gegen Suchtgefahr. Dazu begrüßte Landrat Hans-Jürgen Petrauschke die Kinder zusammen mit Gisela Salz, Regionalgeschäftsführerin der Barmer GEK, und Norbert Kallen, Geschäftsführer der Caritas Sozialdienste Rhein-Kreis Neuss. Gemeinsam mit dem Rhein-Kreis Neuss unterstützen die Caritas Sozialdienste und die Barmer GEK das Papilio-Programm.

Wie können Kinder mit Gefühlen wie Traurigkeit, Zorn, Angst und Freu-de umgehen? Das erfuhren die Mädchen und Jungen von Paula und den Kistenkobolden Heulibold, Zornibold, Bibberbold und Freudibold. Dazu Landrat Hans-Jürgen Petrauschke im Pressegespräch: „Mit kindgerechten Medien wollen wir gegen Sucht und Gewalt vorbeugen.“ So hat sich das Programm Papilio zum Ziel gesetzt, Kindergartenkinder in ihrer Entwicklung zu stärken und langfristig vor Suchtgefahr und Gewaltbereitschaft zu schützen.

Während das Theaterstück im Kreishaus direkt die Kinder ansprach, lernen demnächst interessierte Erzieherinnen aus dem Rhein-Kreis Neuss in Schulungen, wie sie die Kinder mit dem Papilio-Programm im Kindergartenalltag in ihrer sozialen Kompetenz stärken.

Auf diese Weise sollen die Kinder nachhaltig gegen die spätere Entwicklung von Sucht und Gewalt geschützt werden. Denn internationale Studien belegen, dass gewalttätige oder suchtgefährdete Jugendliche schon in frühen Jahren Verhaltensauffälligkeiten zeigen. Das Präventionsprogramm will dafür sorgen, dass solche Auffälligkeiten gar nicht erst entstehen.

 





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© 2010 Rhein Kreis Neuss, Letzte Aktualisierung: 05.07.2012


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